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Thema Februar - Brennweitenvergleich

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Thema im Februar „Brennweite“
• Fachspezifisch gesehen beschreibt der Begriff "Brennweite" den Abstand zwischen
der Linse und Ihrem Brennpunkt, wo die Lichtstrahlen von der Linse in einem Punkt
konzentriert werden. Die Brennweite legt somit fest, wie groß der Bildausschnitt bzw.
Bildwinkel ist, der auf dem Kamerasensor abgebildet sein und somit fotografiert
werden soll.
• Die Brennweite wird in Millimeter (mm) angegeben und steht meistens auf dem
Objektiv.
• Ein Objektiv mit einer kurzen Brennweite von beispielsweise 18 mm zeigt einen
großen Bildausschnitt. Dieser Wert ist eine Weitwinkel-Brennweite und wird
verwendet, wenn auf kurze Distanz ein breitflächiges Motiv, wie zum Beispiel ein
Marktplatz, fotografiert werden soll.
• Möchten wir eher einen Bildausschnitt der dem Winkel des menschlichen Auges
entspricht, dann empfiehlt sich eine Normal-Brennweite von etwa 50 mm.
• Wenn wir ein Motiv in größerer Entfernung fotografieren möchten, wie beispielsweise
ein See oder ein Schwan, dann benötigen wir ein Objektiv mit einem Telewinkel. Die
Telebrennweiten beginnen ab 70 mm.
• Die Brennweite verändert somit bei gleichbleibendem Standort lediglich den
Bildwinkel und dadurch die Perspektive. Die Motivwahl beeinflusst also die jeweils zu
wählende Brennweite. Eine kurze Brennweite erlaubt einen großen Bildwinkel mit
einer verkleinerten Abbildung und eine lange Brennweite gewährleistet einen kleinen
Bildwinkel mit einer vergrößerten Abbildung. Das Heran- und Herauszoom ist letztlich
nur eine Veränderung der Brennweite.
• Bei einer kurzen Brennweite (10 - 35 mm) erhalten wir für unser Bild des Weiteren
eine große Schärfentiefe und bei einer langen Brennweite erhalten wir eine niedrige
Schärfentiefe. Dies haben wir eindrucksvoll bei unseren Bildern im Februar
dargestellt.      Bericht von Anna F.

Unsere Aufgabe bestand vor allem darin das wir unser Motiv bei der kleinsten Brennweite und bei der größten Brennweite gleich groß abbilden. Was bei einigen Motiven nicht so einfach, bzw. nicht möglich war. Es war uns hier aber auch wichtig die Schärfentiefe bei den unterschiedlichen Sensoren zu zeigen. Bei den kleinen Sensoren (z. B. MFT) ist eine Freistellung schwieriger zu erreichen, als wie bei einem großen Sensor (z. B. Vollformat).

Die ersten 6 Bilder wurden mit einer Kamera mit dem MFT-Sensor aufgenommen. Danach kommt ein Bild, dass mit einem 1-Zoll-Sensor fotografiert wurde.
die weiteren 7 Bilder entstanden mit einer Kamera mit einem APS-C Sensor und die letzten 9 Bilder sind mit einer Kamera mit einem Vollformat-Sensor aufgenommen worden.
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